Es gibt Dinge, die gibt es einfach nicht in schön. Zumindest gilt dies für viele praktische Alltagsgegenstände, die jeder braucht und dennoch nie in den Fokus des Designs gelangen. Seinem Ruf als Vorreiter hat Achille Castiglioni an dieser Stelle auch im hohen Alter von 80 Jahren noch alle Ehre gemacht und 1998 mit „Fischietto“ einen eleganten wie funktionalen Raumbefeuchter vorgestellt. Dieser gleicht mit seiner schlichten zylindrischen Form beinahe einer Vase und kann an jedem noch so schnöden Heizkörper einfach aufhängt werden. Weil der Entwurf nun erneut in das Programm des Keramikherstellers „Il Coccio Design“ aufgenommen wurde, sind acht weitere Designer mit der Gestaltung von Raumbefeuchtern beauftragt worden, darunter Giulio Iacchetti, Patricia Urquiola, Denis Santachiara, Fernando Brizio, Marco Ferreri, Monica Förster, Alberto Meda und Alfredo Häberli.
Für Aufsehen sorgt vor allem die „Fabbrica del vapore“ (Dampffabrik) von Giulio Iacchetti, bei der das Wasser über einen kleinen Schornstein verdunstet. Auch wenn das Innere des Tanks – und damit die unvermeidlichen Kalkablagerungen – nicht zu sehen sind, zeigt die nur 18 Zentimeter lange Minifabrik ihre Funktion auf spielerische Weise an. Variieren Alberto Meda, Denis Santachiara, Marco Ferreri und Monica Förster das Prinzip von Castiglionis Originalentwurf lediglich mit einer anderen Formensprache, geht Patricia Urquiola einen Schritt weiter. Ihr „Travetta“ ist ein 40 Zentimeter langes Mini-Regal, das neben einer Kammer für das verdunstende Wasser zugleich Platz für Bücher, Vasen oder andere Gegenstände bietet. Setzt Fernando Brizio mit seinem „Float“ auf eine betont skulpturale Formensprache, sorgt Alfredo Häberli für ein kalkuliertes Ungleichgewicht. Sein „Stromboli“ wird an die Vorderseite des Heizkörpers angehängt und droht auf den ersten Blick beinahe herunterzufallen. Das Geheimnis: Gesichert wird das Objekt durch ein kleines Gegengewicht, das über einen roten Faden mit „Stromboli“ verbunden ist. nk
Für Aufsehen sorgt vor allem die „Fabbrica del vapore“ (Dampffabrik) von Giulio Iacchetti, bei der das Wasser über einen kleinen Schornstein verdunstet. Auch wenn das Innere des Tanks – und damit die unvermeidlichen Kalkablagerungen – nicht zu sehen sind, zeigt die nur 18 Zentimeter lange Minifabrik ihre Funktion auf spielerische Weise an. Variieren Alberto Meda, Denis Santachiara, Marco Ferreri und Monica Förster das Prinzip von Castiglionis Originalentwurf lediglich mit einer anderen Formensprache, geht Patricia Urquiola einen Schritt weiter. Ihr „Travetta“ ist ein 40 Zentimeter langes Mini-Regal, das neben einer Kammer für das verdunstende Wasser zugleich Platz für Bücher, Vasen oder andere Gegenstände bietet. Setzt Fernando Brizio mit seinem „Float“ auf eine betont skulpturale Formensprache, sorgt Alfredo Häberli für ein kalkuliertes Ungleichgewicht. Sein „Stromboli“ wird an die Vorderseite des Heizkörpers angehängt und droht auf den ersten Blick beinahe herunterzufallen. Das Geheimnis: Gesichert wird das Objekt durch ein kleines Gegengewicht, das über einen roten Faden mit „Stromboli“ verbunden ist. nk
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